Bildquelle: zVg

Good News von der Snowrunning-Front: Der 18. Swiss Snow Walk & Run vom 15. Januar in Arosa hat vom Kanton Graubünden die Bewilligung für die Durchführung erhalten und kann somit unter Einhaltung der Corona-Massnahmen stattfinden.

Nach einer einjährigen (Corona) Pause kann der Swiss Snow Walk & Run von Mitte Januar in Arosa wieder wie gewohnt stattfinden. Oder zumindest fast wie gewohnt, denn eine Bedingung muss erfüllt sein – es gilt eine Zertifikatspflicht. Geimpfte, Genesene und Getestete können damit am Lauf starten, Zulass zum Kongresszentrum, wo sich das Sponsoren-Village sowie die Garderoben und Duschen befinden, erhalten indes nur Geimpfte und Genesene.

«10 Meilen»-Weisshorn Trail im Zentrum

Am Swiss Snow Walk & Run gibt es vier unterschiedlich anspruchsvolle Strecken. Die beiden längeren Distanzen, der «10 Meilen»-Weisshorn Trail über 16,8 Kilometer und der Halbmarathon über 21,1 Kilometer, sind den Läuferinnen und Läufern vorenthalten. (Nordic-)Walkerinnen und Walker besitzen auf der Kurz- (6,1 Kilometer) und der Langstrecke (zwölf Kilometer) eine Startgelegenheit.

Das Herzstück des Swiss Snow Walk & Run bildet der «10 Meilen»-Weisshorn Trail. Im Gegensatz zu den anderen drei Strecken ist es kein Rundkurs. Der Start erfolgt zwar ebenfalls beim Obersee (1735 m ü. M.), das Ziel hingegen befindet sich auf dem bestens bekannten Weisshorn (2649 m ü. M.) mit fantastischem Panorama. Auf den abwechslungsreichen 16,8 Kilometern geht es 1185 Meter auf- und 273 Meter abwärts.

Beliebter Halbmarathon

Ebenfalls sehr beliebt ist der Halbmarathon. Er ist zwar 4,3 Kilometer länger als der Weisshorn Snow Trail, umfasst aber weniger Steigungsmeter (694). Den höchsten Punkt beim Halbmarathon bildet die auf 2127 Metern gelegene Carmennahütte – in welcher Wintersportlerinnen und -sportler oft und gerne eine Pause machen.

Kostenlose Fahrten

Im Startgeld enthalten ist unter anderem die kostenlose Fahrt mit dem öffentlichen Verkehr vom Wohnort nach Arosa und zurück – für Teilnehmende aus dem Ausland gilt das Billett ab einem Schweizer Grenzbahnhof – sowie am Eventtag eine Gratisfahrt mit der Luftseilbahn von der Tal- bis zur Mittelstation. Dank neuer Annullationsbedingungen nicht verloren wäre die Startgebühr bei einer kurzfristige Absage des Swiss Snow Walk & Run durch den Veranstalter.

Informationen und Anmeldung: www.snowwalkrun.ch

Gut vorbereitet ist halb gelaufen

Laufen und Walken im Gebirge bieten einerseits ein ganz besonderes Wintererlebnis, und gleichzeitig gilt es ein paar Punkte zu beachten, damit man gegenüber allen Bedingungen gewappnet ist. Die wichtigsten Tipps:

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Richtige Bekleidung wählen: Genügend, aber nicht zu warm einpacken, lautet die Devise. Zu Beginn darf man ruhig ein bisschen frösteln, sonst bekommt man beim bewegungsintensiven Laufsport schnell zu warm. Am wichtigsten ist der Schutz des Rumpfes – Brust, Bauch, Lendenregion. Hier liegen die wichtigen organischen Schaltzentralen – Herz, Lungen, innere Organe, grosse Gefässe.

Angesagt ist eine mehrschichtige, funktionelle Bekleidung. Am besten eignen sich Thermo-Unterwäsche, lange Tights, ein Langarm-Shirt mit Kragen und als Wetterschutz eine Weste oder Jacke mit Windschutz vorne. Die Extremitäten sind speziell empfindlich für Abkühlung und Erfrierung, deshalb Handschuhe und Mütze oder Stirnband tragen, unbedingt eine Sportbrille aufsetzen und Sonnenschutz auftragen. Tipp: Langlaufbekleidung eignet sich bestens auch für Laufeinheiten im Winter.

Schuhe mit gutem Grip: Bei rutschigen Verhältnissen sind Laufschuhe mit einem guten Profil angezeigt. Die Schuhe sollten zudem gute Stabilität bieten, denn Laufen auf Schnee fordert durch die unebene Unterlage die Fussmuskulatur ganz speziell. Für genügend Wärme und wenn nötig Nässeschutz (Laufen auf Neu- oder Nassschnee) sorgen Schuhe mit einer wasserdichten Membran wie z. B. Gore-Tex. Wird der Lauf durchgehend auf Schnee oder eisiger Unterlage durchführt, sind allenfalls auch Spikes-Schuhe oder „Schneeketten“ (Yaktrax) angesagt.

Langsam starten: Gerade in der Kälte gilt: Nur ein warmer Muskel ist auch ein leistungsfähiger Muskel! Muskulatur, Sehnen und Bindegewebe müssen durch intensiveres Aufwärmen dehnbarer gemacht werden. Am besten bringen Sie Ihren Kreislauf und die Muskulatur bereits in der warmen Stube mit Gymnastikübungen etwas in Schwung. Beim Loslaufen langsam und dosiert starten.

Atmung durch die Nase: Das Einatmen von eisiger Luft durch den offenen Mund kühlt zunehmend die Atemwege aus und macht sie empfänglicher für Erkältungskrankheiten. Am gefährdetsten sind die Bronchien. Bei Kälte ist deshalb die Atmung durch die Nase günstiger: Sie sorgt für eine bessere Erwärmung und Anfeuchtung der Atemluft und verzögert dadurch das Auskühlen der Atemwege. Besondere Vorsicht gilt der Kombination aus Kälte und Wind (Windchill), bei dem wir die Kälte subjektiv als viel schlimmer empfinden.

Wenn nötig Mundschutz: Bei ganz tiefen Minustemperaturen kann es angezeigt sein, die Atemwege mit einem Tuch vor dem Mund vor dem Austrocknen zu schützen.

Viel trinken: Vor allem über die Atmung verliert der Körper bei kalten Bedingungen sehr viel Flüssigkeit. Ein Flüssigkeitsmangel während der Belastung hat aber negative Auswirkungen auf das Leistungsvermögen. Viel trinken, lautet daher die Devise, auch wenn das Durstgefühl nicht so gross ist. Am schnellsten werden im Magen lauwarme Getränke aufgenommen, ganz kalte sowie ganz heisse Getränke belasten ihn unnötig.

Auskühlen vermeiden: Am Ende des Laufs ist die Bekleidung feucht, in Kombination mit Kälte und Wind kühlt der Körper rasch aus. Deshalb sofort hinter der Ziellinie die nassen Sachen durch trockene ersetzen!

 

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