Bildquelle: ©Red Bull Content Pool

Der Wings for Life World Run vom 8. Mai 2022 ist definitiv kein herkömmlicher Laufwettkampf mit Start und Ziel und Kampf um jede Sekunde. Vielmehr ist er ein weltweiter Solidaritätslauf mit einer einzigartigen Atmosphäre. Einer der weltweit acht Flagship Runs findet in Zug statt.

Die Idee hinter dem globalen Wings for Life World Run ist bestechend einfach. Auf einer definierten Laufstrecke starten alle Läuferinnen und Läufer weltweit gemeinsam zur gleichen Zeit. Der grundlegende Unterschied beim World Run aber ist: Es gibt keine Ziellinie bzw. diese befindet sich für jede Teilnehmerin und jeden Teilnehmer an einem anderen Ort.

Der Grund: Exakt 30 Minuten nach dem Massen­start fährt ein Catcher Car mit einem Anfangstempo von 14 km / h hinter der Laufschar los. In festgelegten Intervallen wird der Catcher Car nun immer schneller und holt so Teilnehmer um Teilnehmerin ein. Die einen werden vielleicht schon nach 2 Kilometern geschnappt, andere schaffen 5, 10, 20, 40 oder gar 66,8 Kilometer, wie der letztjährige globale Sieger, Aron Anderson aus Schweden. Was für alle gilt: Wenn sie vom Catcher Car eingeholt werden, sind sie aus dem Rennen. Dann laufen sie noch etwas weiter oder zurück bis zum nächstgelegenen Shuttle-Bus, der sie wieder zum Start bringt.

Grösster Lauf weltweit

Der World Run 2022 findet am 8. Mai mit Start exakt um 13 Uhr MEZ weltweit an mehreren Orten statt. Teilnehmen kann man entweder an einem der so genannten acht Flagship Runs vor Ort, an zahlreichen «App Run Events» auf konkreten Strecken oder komplett virtuell und ortsunabhängig über die Wings for Life World App. Über die App ist ein einzigartiges Audio- Erlebnis garantiert: Diese informiert, unterhält und motiviert während des Laufs und verbindet somit alle Teilnehmer auf der ganzen Welt.

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Mehr als 180 000 Läufer und Rollstuhlfahrer aus 195 Nationen nahmen am World Run 2021 teil und machten diesen damit zur grössten Laufveranstaltung der Geschichte. Der World Run ist eine perfekte Gelegenheit, um – unabhängig von Standort und Leistungsniveau– an einem Laufevent teilzunehmen und Gutes zu tun. 100% der Start- und Spendeneinnahmen kommen der Rückenmarksforschung zugute und gehen an sorgfältig ausgewählte Forschungsprojekte mit der Vision, eine Heilung auch für schwere Rückenmarksverletzungen zu finden. Letztes Jahr kamen so 4,1 Millionen Euro zusammen.

Schweizer Flagship Run in Zug

Ohne ein international schlagkräftiges Unter­nehmen im Hintergrund könnte ein logistisch derart anspruchsvolles Projekt kaum weltweit durchgezogen werden. Beim World Run ist es die Stiftung Wings for Life, die von Motocross-Weltmeister Heinz Kinigadner und von Red Bull-Gründer Dietrich Mateschitz ins Leben gerufen wurde. Die organisatorischen Kosten der Events trägt die Firma Red Bull.

Einer der acht weltweiten Flagship Runs findet in der Schweiz in Zug statt. Das Startgeld beträgt 55 Franken (bei Anmeldung ab 1. April 65 Franken). Mit dabei sind zahlreiche bekannte Athleten aus dem Hause Red Bull. Infos unter www.wingsforlifeworldrun.com

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