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Die Schweizer TOM App unterstützt Patienten*innen bei der zuverlässigen Einnahme ihrer Medikamente und erhöht somit die Therapietreue. Dies erreicht der smarte Medikamenten-Manager dank einfacher Bedienbarkeit, umfassender Betreuung und besonders wichtig: hohem Datenschutz.

In der Schweiz leiden etwa 2,2 Millionen Menschen an einer oder mehreren chronischen Krankheiten. Um diese zu therapieren, sind sie auf die regelmässige Einnahme von Medikamenten angewiesen – doch das gelingt gemäss Studien bei weitem nicht allen: Etwa 40% der chronisch Kranken nehmen ihre Medikamente nicht oder falsch ein. Neben unnötigen Ausgaben für Medikamente, die später weggeworfen werden müssen, sind die Folgen vor allem für die Betroffenen verheerend: Ihre Therapien verlaufen nicht erfolgreich und müssen angepasst bzw. oft intensiviert werden. Dadurch sinken sowohl ihre Heilungschancen und ihre Lebensqualität – und damit oft auch die Motivation für weitere Therapien.

«Mit TOM helfen wir chronisch Kranken, diesen Teufelskreis zu durchbrechen», sagt Sven Beichler, Gründer und Geschäftsführer von TOM Medications. Im Zentrum steht der smarte Arzneimittelschrank, der für den nötigen Überblick sorgt. «Chronisch Kranke müssen oft mehrere Medikamente zu verschiedenen Zeiten einnehmen, dabei geht die Übersicht schnell verloren», so Beichler. Der digitale Arzneimittelschrank zeigt die Medikamente inklusive Medikationsangaben übersichtlich auf. Wenn es Zeit für die Einnahme ist, erhalten die Nutzer auf ihrem Smartphone eine Push Nachricht. Falls keine Reaktion erfolgt, wird mit einem Alarm nachgehakt.

Einfache Bedienbarkeit, ganzheitliche Betreuung

Zentral ist die einfache Bedienbarkeit der App: Die Benutzeroberfläche ist auf das Wesentliche reduziert, die Bedienung kinderleicht. «Wir wollten die Nutzung so einfach wie möglich gestalten und verzichten daher auf komplizierte Eingaben», so Beichler. Stattdessen werden die Nutzer*innen mit einfachen Fragen durch das Menu geführt, bis alle notwendigen Angaben zur Therapie zur Verfügung stehen.

Das regelmässige Anpassen von Therapien ist notwendig, birgt jedoch Gefahren wie Wechselwirkungen, Doppelmedikation, Über- und Unterdosierungen oder allergischen Reaktionen. Dies lässt sich verhindern mit einem Medi-Check, der ebenfalls über die App möglich ist. «Innerhalb von zwei Tagen erhalten die Nutzer*innen die Ergebnisse, die sie mit den behandelnden Ärzten*innen besprechen können», so Beichler.

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Mit gewissenhafter Medikamenteneinnahme und Messungen zur erfolgreichen Behandlung

Die gewissenhafte Einnahme der Medikamente ist jedoch nur ein Faktor einer erfolgreichen Behandlung. Oft sind zusätzliche Messungen nötig, um die Qualität der Therapie zu erhöhen. TOM erlaubt 140 verschiedene Messungen, die ergänzend eingetragen werden können. So zum Beispiel den Blutdruck (Bluthochdruck), den Zuckerspiegel (Diabetes) oder den Gemütszustand (Depressionen). «Die umfassende Betrachtung des Gesundheitszustands ermöglicht es Patienten, ihre Krankheit ganzheitlich zu behandeln», so Beichler.

Sicherheit dank totaler Anonymität

Dass digitale Hilfsmittel im Gesundheitswesen immer noch von vielen kritisch beäugt werden, hat mit Datenschutzbedenken zu tun. «Die eigenen Gesundheitsdaten gelten zurecht als sensitiv», sagt Beichler. «Viele Patienten wollen sie nicht teilen, auch wenn ihnen versichert wird, dass die Daten nicht mit Dritten geteilt werden. TOM löst dieses Problem denkbar einfach: Es gibt keine Registrierung. Die App verzichtet auf jegliche persönlichen Daten, nicht einmal eine E-Mail-Adresse wird verlangt. «Die Nutzung von TOM erfolgt völlig anonym», so Beichler. Nur die Nutzer*innen erhalten einen zwölfstelligen verschlüsselten Wiederherstellungscode in der App, der getrennt von den Gesundheitsdaten gespeichert wird. Auch TOM kennt die Identität seiner Nutzer nicht und kann bei Verlust des Schlüssels die Daten nicht wieder herstellen.

Höhere Therapietreue – höhere Lebensqualität

Die Kombination aus einfacher Bedienbarkeit, hoher Flexibilität und starkem Datenschutz kommt bei der Zielgruppe gut an. Mit fast drei Millionen Interaktionen pro Monat hat die im Juni 2020 lancierte TOM App die grösste vollständig anonyme und aktive Community für Patienten mit chronischen Krankheiten der Schweiz aufgebaut. Und: Die App erreicht ihr Ziel bzw. erhöht die Therapietreue um über die Hälfte. Während im Durchschnitt 60% der Medikamente richtig eingenommen werden, liegt die Quote bei den Nutzern*innen der TOM App bei über 83%. «Wir konnten die Einnahmequote unserer Nutzer*innen seit Lancierung kontinuierlich steigern und arbeiten jeden Tag daran, diese weiter zu erhöhen», so Beichler. «Doch noch wichtiger ist, was diese Zahl bedeutet: nämlich eine höhere Lebensqualität und Vermeidung von Folgeerkrankungen.»

Den kostenlosen Download der TOM-App für iOS und Android finden Sie hier

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