Bildquelle: © Andreas Gonseth

Sie planen im nächsten Sommer einen Bergmarathon? Dann setzen Sie im Winter auf Schneeschuh- und Skitouren.

In der Marathonvorbereitung bilden lange Dauerläufe von zweieinhalb bis dreieinhalb Stunden die wichtigsten Trainingseinheiten. Was aber tun, wenn im Winter der Schnee die langen Laufeinheiten erschwert und in den Bergen gleichzeitig Prachtwetter lockt?

Die Antwort ist einfach: Machen Sie Schneeschuh- oder Skitouren. Der grosse Vorteil: Sie können sich mehrere Stunden anstrengen ohne den Bewegungsapparat zu überlasten. Gleichzeitig aber gilt: Da beim Laufen bei jedem Schritt die Beinmuskulatur exzentrisch belastet wird und der Skitouren-Aufstieg eine konzentrische Belastung ist, wird einem vor allem in den Oberschenkeln die laufspezifische Abhärtung fehlen, wenn man auf lange Läufe verzichtet. Solche Wintertouren ersetzen daher zwar problemlos das Training für das Herz-Lungenkreislaufsystem, jedoch nicht das laufspezifische Training der Beinmuskulatur.

Um optimal für einen Marathon vorbereitet zu sein, kommt man also in den Monaten 3, 2 und 1 vor dem Marathon nicht darum herum, die Long Jogs weiterhin zu machen. Der Bewegungsapparat benötigt das laufspezifische Training, um für die Belastung eines Marathons gerüstet zu sein. Auch eine Kombination bietet sich an. Die Dauerläufe unter der Woche, um am Wochenende Zeit für Skitouren zu haben. Im Gegenzug reduziert man die kurzen Lauftrainings.

 

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