Bildquelle: ©Rollerblade

Beim Inline-Skating ist es nicht ganz einfach, den Puls in die Höhe zu treiben, denn meist ist die Muskulatur das limitierende Element. Tipps für ein abwechslungsreiches Training.

Grundlagentraining: Ein Grundlagentraining ist dadurch charakterisiert, dass über einen längeren Zeitraum ein regelmässiger Rhythmus mit möglichst gleichbleibendem, relativ tiefem Puls gefahren wird.

Tempotraining: Möchten Sie schneller und technisch beweglicher werden, gilt es dies speziell zu trainieren. Versuchen Sie ab und zu das Tempo über einen längeren (5 – 10 Minuten) Abschnitt massiv zu erhöhen. Dazu senken Sie Ihren Oberkörper nach vorne, legen die Hände auf den Rücken und skaten stärker aus den Beinen.

Kadenzwechseltraining: Mit Kadenzwechseln, Fahrtspiel- und Intervallformen treiben Sie den Puls in die Höhe, was beim lockerem Skaten weniger passiert. Wenns ganz schnell sein soll, können Sie die Kadenz erhöhen und die Bewegung mit kräftigem Armeinsatz unterstützen. Automatisch wird dann die Muskulatur stärker beansprucht, vor allem die Oberschenkel machen sich bemerkbar. Wenn die Beine brennen: wieder aufrichten, erholen, entspannen, ein zwei Minuten gemütlich skaten – und dann erneut schnell. Variante: Suchen Sie ein coupiertes Trainingsgelände und skaten Sie die (wenn möglich gemässigten) Steigungen so schnell wie möglich hoch.

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Techniktraining: Bei einer technischen Sportart wie Inline-Skating ist regelmässiges Techniktraining unabdingbar, wenn man schneller werden will. Das Rezept: Immer wieder vor oder auch während Trainingseinheiten Technik- und Geschicklichkeitsübungen einstreuen. Oder warum nicht eine ganze Trainingseinheit auf einem grossen Parkplatz durchführen (Kurvenfahren)?

Krafttraining: Ein gutes Oberschenkel- und Techniktraining ist das möglichst lange Rollen auf einem Bein. Kräftig ab stossen, tief bleiben, möglichst lange auf einem Skate rollen ohne bereits wieder nach innen zu kippen – und dann auf die andere Seite abstossen. Dadurch werden Gleichgewicht und Balance gefördert und gleichzeitig die lokale Oberschenkelmuskulatur gekräftigt. Die kurzzeitigen Tempoverschärfungen bei Wettkämpfen verlangen Muskeln in den Beinen, die der Skater nicht mit skaten alleine kriegt, sondern sich auch auf dem Bike oder im Kraftraum erarbeiten muss.

Rennsituationen simulieren: Inline-Rennen zeichnen sich durch ständige Rhythmuswechsel aus. Immer wieder werden Angriffe und Ausreissversuche gestartet, Die Handorgel öffnet sich und die hinteren müssen die Lücke wieder schliessen. Wer dabei bleiben will, muss jedes Mal kämpfen, um den Anschluss nicht zu verlieren. Gleichzeitig ist das Fahren im Pulk wichtig, bei Haarnadelkurven mit engsten Platzverhältnissen kommt es nicht selten zum Körperkontakt. Technik, Geschicklichkeit und Durchsetzungsvermögen sind gefragt. Auch das Windschattenfahren ist ein wichtiger Bestandteil bei Rennen, kann doch enorm viel Kraft gespart werden. All diese Situationen müssen im Training geübt werden.

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