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Laufen, während das Baby schläft: Mit einem Lauf-Kinderwagen ist das kein Problem. Tipps für den Kauf.

Ein Kind sollte erst im Alter von mindestens sechs Monaten im Baby-Jogger mitgenommen werden. Erst dann kann es problemlos sitzen und den Kopf gut über eine Zeit lang selbstständig halten. Je jünger das Kind, umso ebener muss der Untergrund sein, auf dem man joggt. Mit sechs Monate alten Babys sollte man daher nur auf Asphalt joggen gehen. Unebenes Gelände birgt die Gefahr zu starker Erschütterungen. Weitere Punkte, die beim Lauftraining mit dem Baby-Jogger beachtet werden müssen:

Angurten obligatorisch

Die Sicherheit ist das A und O beim Laufen mit dem Laufkinderwagen. Moderne Babyjogger verfügen über einen sogenannten Fünf-Punkt-Gurt, mit dem das Kind sicher angeschnallt werden kann.

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Gute Bekleidung ist Pflicht

Das Kind muss wesentlich wärmer angekleidet sein als der Läufer. Ansonsten besteht wegen des Fahrtwindes und aufgrund mangelnder Bewegung die Gefahr einer Unterkühlung. Ein Fusssack schützt das Kleinkind vor Kälte. Auch die Hände des Babys können dort reingesteckt werden. Der Schutz der kälteempfindlichen Extremitäten ist sehr wichtig.

Möglichst locker laufen

Der Laufstil sollte im Wesentlichen unverändert bleiben. Im Flachen reicht es, wenn eine Hand den Griff des Kinderwagens hält. Wenn es bergauf oder bergab geht, sollten aber beide Hände am Griff sein.

Leichte Bauweise, grosse Räder

Ein Babyjogger muss einfach und leicht gebaut sein. Trotzdem soll er die nötige Stabilität für maximale Beanspruchung aufweisen, schnell zusammengesetzt, aber genauso zügig wieder verstaut werden können. Ein absolutes Muss sind, neben einem Stossdämpfer, grosse Räder, die beim Laufen für weniger Widerstand sorgen. Optimal sind Räder in der Grösse von 16 oder 20 Zoll. Auch die richtigen Bremsen sind wichtig: Sowohl eine direkte Felgenbremse für schnelles Abbremsen als auch eine Handbremse hinten zum Parkieren. Und für Komfort und Schutz sorgen Sonnen- und Regendach.

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