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Oktober/November ist in unseren Breitengraden die ideale Zeit, um durchzuatmen und die vergangene Saison Revue passieren zu lassen. Wer weiterkommen will, zieht aus der Vergangenheit die richtigen Lehren.

 

Selbstanalysen sind allerdings oft nicht ganz einfach, denn sie lassen (verständlicherweise) häufig die notwendige Objektivität vermissen. Darum macht es Sinn, nicht einfach gefühlsmässig, sondern systematisch vorzugehen. Am besten erstellen Sie dazu einen Fragebogen und schätzen sich mit Ihren Antworten selber ein. Noch besser wäre, wenn Sie die Fragen auch von einer Zweitperson  beantworten lassen können. Arbeiten Sie beim Erstellen des Fragebogens mit klaren Fragen wie «Habe ich meine Saisonziele erreicht?», «Wie war meine Schnelligkeit?», «Wie hoch ist meine Motivation?», «Wo  liegen meine Stärken, wo die Schwächen?»
Bewerten Sie die Antworten mit 1 = top, 2 = gut, 3 = ok und 4 = nicht zufrieden.

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An den Schwächen arbeiten

Für das neue Jahr kümmern Sie sich in erster Linie um alle Fragen, die Sie mit einer 3 oder 4 bewertet haben. Was braucht es, damit Sie im nächsten Jahr auf eine 2 oder gar eine 1 kommen? Mittels Fremdanalyse wird die Gefahr vermindert, sich im Kreis zu drehen. Dadurch können Sie leichter neue Wege bestreiten und aus dem kommenden Jahr dadurch mehr herausholen.

Analyse in Ruhe machen

Tipp: Machen Sie die Analyse nicht unmittelbar nach einem grossen Wettkampf, denn da sind die Emotionen – egal ob positiv oder negativ – noch viel zu präsent. Wenn Sie sich an einen professionellen Sporttrainer oder Coach wenden möchten, haben diese meist schon ausgeklügelte Fragebögen bereit.

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