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Winterzeit bedeutet in unseren Breitengraden häufig ein eingeschränktes Lauftraining. Wie soll ein Alternativtraining aussehen?

Winterzeit ist nicht nur Grundlagenzeit, sondern auch die beste Zeit, dem Läufer-Bewegungsapparat wieder einmal neue Bewegungsmuster aufzuzeigen und durch diese Abwechslung gleich auch etwas zur Verletzungsprophylaxe beizutragen. Denn der typische Läufer läuft in der Regel schon das ganze Jahr hindurch genug und macht aber alternativ meist wenig.

Darum sollte man beim Ausweichen auf Indoor-Varianten in den Monaten November/Dezember das Laufband eher meiden (ausser man läuft bereits im April einen Marathon) und andere Ausdauerformen bevorzugen. Macht das Wetter nicht mit, so bieten sich als Indoor-Varianten Cycling und Rowing an. Besonders motivierend sind Gruppenfitness-Angebote, wo man unter Anleitung und mit fetziger Musik in die Pedale tritt oder rudert. Auch Schwimmen wäre eine gute Alternative.

Ist weniger das Wetter, sondern Eis und Schnee auf den Laufwegen das Hindernis für die langen Läufe, so bieten sich Langlauf, Schneeschuhlaufen und Skitouren als Alternativen an. Gerade Schneeschuhlaufen und Skitouren (Einsteiger bitte im Hochgebirge beides unter Leitung eines erfahrenen Guides) eignen sich hervorragend, um mehrstündige Ausdauereinheiten zu absolvieren, ohne den Bewegungsapparat zu überlasten.

Beim Langlauf sollten Läufer die Skating-Technik bevorzugt werden. Zwar wird bei der Klassik-Technik, ähnlich wie beim Laufen die Wadenmuskulatur, beansprucht. Aber wenn man schon mal alternativ unterwegs ist, dann lohnt es sich, die laufspezifische Muskulatur zu schonen und neue Reize zu setzen.

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